Fünf Phasen einer Beziehung

Verschiedene Experten, wie zum Beispiel Diplom-Psychologin Nele Sehrt sind sich einig: Paare durchlaufen fünf Phasen einer Beziehung. Wenn man sich dessen bewusst ist und weiß, worauf es ankommt, fällt es oft leichter, damit umzugehen. Zudem hilft es, auf sich und auf den Partner zu achten.

Fünf Phasen einer Beziehung: 1.Verliebtheit

Am Anfang einer Beziehung haben wir Schmetterlinge im Bauch und möchten jede freie Minute mit dem Partner verbringen. Wir sehen die Welt durch eine rosarote Brille und erkennen bei unserer großen Liebe nur die positiven Eigenschaften. Denn Liebe macht sprichwörtlich blind.

In dieser Phase wird die Grundlage für die spätere Beziehung geschaffen. Durch die gemeinsame Zeit bauen die Partner eine Verbindung zueinander auf. Doch nach drei bis 18 Monaten verschwindet das Gefühl, auf Wolke sieben zu schweben und die zweite Phase beginnt. Dadurch sollten wir uns nicht verunsichern lassen. Denn am Ende der Entwicklung der Beziehung könnte uns eine glückliche Liebe erwarten.

Fünf Phasen einer Beziehung

2.Kritik

Nun legen wir allmählich unsere rosarote Brille ab. Neben den positiven Charakterzügen des Partners bemerken wir jetzt auch die Dinge, die uns an ihm stören. Aber das hat ebenfalls etwas Gutes, nämlich dass wir ihn nun so sehen, wie er wirklich ist. Allerdings ist die zweite Phase diejenige, in der die meisten Beziehungen zerbrechen, weil die Partner ihre gegenseitige Kritik äußern und die Beziehung aufgeben.

Fünf Phasen einer Beziehung: 3.Kampf

In der dritten Phase gibt es immer wieder Meinungsverschiedenheiten und Machtkämpfe um das letzte Wort. Nicht selten kommt uns der Gedanke, dass wir doch nicht den richtigen Partner gefunden haben. Ein Mangel an Verständnis und Akzeptanz ist hier ein häufiger Trennungsgrund. Auch das Gefühl der Resignation begleitet uns. Daher ist die entscheidende Frage die, wie wir damit umgehen. Denn mit einem Blick in den Spiegel auf unsere eigenen Ecken und Kanten und auf die des anderen lernen wir uns und ihn zu akzeptieren und zu respektieren. So können Paare diese Phase überstehen.

Mann und Frau schauen sich an

4.Entwicklung

Mittlerweile kennen wir unseren Partner sehr gut und haben Zeit, uns unserer eigenen Persönlichkeit zu widmen. Wir hinterfragen unsere Gewohnheiten und entwickeln uns weiter. Hierbei gilt es, für sich selbst eine stimmige Balance zwischen einem „Ich“, „Du“ und „Wir“ zu finden. Denn wenn wir das „Wir“ zu sehr vernachlässigen, schadet das der Beziehung. Zudem liegt uns die Entwicklung des Partners am Herzen. Wir fördern ihn und entdecken neue Seiten an ihm. Das ermöglicht uns, ihn neu zu lieben.

Fünf Phasen einer Beziehung: 5.Vertrauen

Die Resignation hat uns unsere eigenen Muster überdenken lassen. Vielleicht hat sie auch dazu geführt, dass wir das ein oder andere losgelassen haben. Und genau diese Resignation ist der Grund, weshalb wir auch als Paar unsere Vorstellungen von einer Beziehung revidieren können. Unsere neuen gemeinsamen Muster basieren nun nicht mehr auf Wunschvorstellungen, sondern auf unseren eigenen Erfahrungen zu zweit. Daher spüren wir in der letzten der fünf Phasen echte, tiefe Liebe. Diese entsteht aus Ehrlichkeit und unbegrenztem Vertrauen. Wir können mit unseren eigenen Schwächen und mit denen des Partners umgehen. Wir fühlen uns bei ihm zu Hause und spüren ein noch schöneres Glücksgefühl als das der anfänglichen Verliebtheit.

Fazit

Es ist noch erwähnenswert, dass Experten zufolge keine der fünf Phasen ausgelassen werden kann. Obwohl sich Partner im Verlauf aufeinander zubewegen und voneinander entfernen, wird die Liebe mit jedem Stadium intensiver. Wir brauchen diese unterschiedlichen Erfahrungen, um sicher zu sein, dass wir mit unserem Partner zusammenbleiben wollen. Allerdings müssen die Phasen nicht bei jedem Paar gleich lange dauern und es kann sein, dass die Partner die Phasen zeitversetzt durchlaufen.

Echte Liebe

Christina

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By Daniele Zedda • 18 February

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