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Monogamie – Die Beziehung der Zweisamkeit

Stellst du dir unter einer tollen Beziehung auch eine Beziehung in Zweisamkeit vor? Falls ja, dann bist du nicht alleine – zumindest nicht mit dem Großteil der westlichen Welt. Doch was genau ist eigentlich mit einer “Beziehung in Zweisamkeit” gemeint und worauf sollte dabei geachtet werden?

Monogamie

Monogamie als Norm

Egal ob du Sugarbabe, Sugardaddy oder keines davon bist – die Monogamie wird als häufigstes Beziehungsmodell gewählt. Die Frage ist, ob du das überhaupt möchtest? Die Monogamie hat den Zweck eine Beziehung mit ausschließlich einem Partner zu führen. Damit wird allerdings auch ausgeschlossen, dass jegliche Intimitäten mit Dritten gestattet sind. Es wird sich also an “sexueller Treue” orientiert. Wenn man es so will, kann Monogamie auch mit der Ehe gleichgesetzt werden.

In der westlichen Gesellschaft ist dieses Beziehungsmodell sehr geläufig – sobald aber eine andere Form einer Beziehung verwendet wird, liegt man somit oft nicht mehr in der “Norm”. Vor allem vor einigen Jahrzehnten galt es eher als ein Tabu, Kinder außerhalb einer Ehe aufzuziehen. Mittlerweile jedoch, wird das starre Denken in der Gesellschaft ein wenig aufgelockert.

Monogamie

Sicherheit und Vertrauen

Ein Grund, warum viele Menschen die Monogamie wählen, beruht auf dem Bedürfnis nach Vertrauen und Sicherheit. Allerdings ist diese meist die Wurzel allem Misstrauens, da sie ein Gefühl von “Freiheitsverlust” und “Bestrafung” (bei einem Vergehen) einher bringt. Sobald die Treue des Partners auf Basis einer Vereinbarung (Exklusivität) herbeiführt wird, kann somit nie in Erfahrung gebracht werden, ob der Zusammenhalt in der Zweisamkeit das Ergebnis eines festgelegten Regelwerks namens „Beziehung“ ist, oder ob sie aus reiner Zuneigung stammt. Wer sich also für eine monogame Beziehung entscheidet, verhält sich innerhalb der Beziehung nach den auferlegten Erwartungen, und nicht unbedingt seiner wirklichen Gefühle. Die Frage die sich daraus also ergibt, ist, ob die geführte Beziehung wirklich aus freien Stücken geführt wird oder ob man nicht doch eine Menge für die Erfüllung der Regeln opfert, was mit den Gefühlen nichts mehr zu tun hat. Viele monogame Beziehungen entstehen aus Misstrauen – doch was dann daraus resultiert ist Ungewissheit. Ungewissheit vor dem, warum tatsächlich eine Beziehung in Zweisamkeit geführt wird.

Monogamie

Serielle Monogamie

Da es jedoch sehr selten vorkommt, dass eine monogame Beziehung vom Startzeitpunkt bis zum Tod eingehalten wird, spricht man auch von einer seriellen Monogamie. Das heißt, dass die Beziehung zwar einzigartig sein mag, aber zeitlich begrenzt ist. Danach wird sich dann ein anderer Partner gesucht, mit welchem die nächste Beziehung in Zweisamkeit verbracht wird.

Evolutionsbedingt ist eine monogame Beziehung eher eine fragwürdige Angelegenheit, da es sich genau wie im Tierreich, um die Arterhaltung und Fortpflanzung dreht. Ein Anhaltspunkt für eine zeitlich beschränkte Monogamie, ist das Aufziehen der Kinder. Bei Tieren geschieht dies jedoch wesentlich schneller als bei Menschen und es werden bei Tieren auch längst nicht so viele Ressourcen benötigt, als bei Menschen.

Welchen Ursprung die Monogamie noch hat erfahrt ihr in unserem nächsten Artikel.