Polygamie – Die Liebe und Partnerschaften Mehrerer

In den letzten Artikeln haben wir uns mit dem Thema der Monogamie beschäftigt – doch wie sieht es eigentlich mit dem Gegenteil der Monogamie aus? Gibt es überhaupt ein Gegenstück zur Monogamie? Und wie sieht es da mit der Liebe aus? Alles das erfährst Du in diesem Artikel.

Nun, wie wir in den letzten Artikeln der Monogamie festgestellt haben, ist die Monogamie eher eine aus westlichen Ländern geschaffene Beziehungsform, um rechtliche Angelegenheiten zu klären, Unruhen zu vermeiden und die langfristige Aufzucht und Erziehung von Kindern zu gewährleisten. Doch wie sah die Welt vor der Einführung der “Zweisamkeit” aus? Und gibt es heutzutage ebenfalls noch andere Beziehungsformen?

Die Liebe und Partnerschaften mehrerer

Polygamie – Sex verbindet und schenkt Kraft

In den Urwäldern dieser Welt, gibt es Völker, die eine ganz andere Vorstellung von dem haben, wie ein Leben bzw. eine Beziehung auszusehen hat. Dort wird deutlich, dass das Leben durch Zusammenhalt in einer Gruppe als Leitfaden dient und es für sie auch als unerlässlich erscheint. Das Motto lautet quasi: “Zusammen ist man stark!” Dort haben sie sich zum Ziel gesetzt, die Kinder zusammen in der Gruppe gemeinschaftlich großzuziehen. Aus diesem Grund ist es auch nicht so wichtig gewesen, welches Kind von wem abstammte. Jeder hatte die Möglichkeit Sex zu haben – mit wem er wollte. Der Sex hatte die Eigenschaft, dass er die Bindungen stärkte – und zwar in der gesamten Gruppe, nicht nur zwischen den Paaren. Jene, die häufig die Partner wechselten, haben sogesehen etwas für die Gemeinschaft vollbracht. So etwas wie Monogamie gab es nicht. Dennoch gab es aber auch keinen komplett unverbindlichen Sex mit Menschen, die nicht zur Gruppe gehören bzw. die nach dem Geschlechtsakt nicht wieder gesehen wurden. Jeder kannte jeden und das Thema Eifersucht war so gut wie keinem bekannt.

Die Polygamie

Liebe als Zusammenhalt

Dieses Beispiel zeigt, dass es durchaus möglich ist, eine Beziehung der etwas anderen Art zu führen und dass Liebe in unterschiedlicher Weise existiert. Liebe bedeutet doch so etwas wie Zusammenhalt, oder nicht? Auf diese Art und Weise zu leben ist auf jeden Fall nicht im Interesse Jederman(n) / Jederfrau – dennoch ist diese Sichtweise eine Überlegung wert.

Polygamie, Polygynie, Polyandrie, Polygynandrie und Polyamorie – was ist das?

Im Zusammenhang mit den Völkern aus den Urwäldern, können wir die Begriffe nun ein wenig verständlicher zuordnen und den Sinn dahinter verstehen.

Die Polygamie (altgriechisch polys „viel“; gamos „Ehe“) bezeichnet somit die Ehe oder eheähnliche Beziehungen zwischen mehreren Menschen, egal welchen Geschlechts. So wird auch von einer Bigamie gesprochen, sobald ein Mensch zwei Ehen parallel führt.

Die Polygamie ist in Deutschland und ebenso anderen westlichen Ländern offiziell nicht erlaubt. Dennoch gibt es Länder, wo diese Praktizierung an der Tagesordnung steht. Vorallem in afrikanischen und islamischen Ländern, wird diese Art von Beziehungsmodell bevorzugt. Dieses ist jedoch überwiegend mit der Polygynie verbunden, also dass ein Mann die Ehe oder eheähnliche Beziehungen mit mehreren Frauen eingeht. Ist das Gegenteil der Fall, also dass eine Frau mehrere Ehemänner hat, wird dies als Polyandrie bezeichnet. Polygynandrie wiederum ist die Ehe in einer Gruppe – also quasi die Konstellation, wie wir sie im Beispiel der Urwaldvölker kennenlernen durften.

Die Polyamorie ist dabei der Ausdruck dafür, dass Menschen mehrere Liebesbeziehungen zur gleichen Zeit führen. Dabei hat nicht jeder der in dieser Konstellation lebt, mehrere Partner. Jedoch wissen alle Beteiligten Bescheid und sind damit einverstanden.

Mehrfache Liebe

Schlusswort

Du als Sugardaddy oder als Sugarbabe habt wahrscheinlich auch schon öfters über derartige Konstellationen nachgedacht – also warum nicht einfach einmal aus der Masse herausstechen und etwas anderes wagen? Vielleicht ist eine dieser Formen ja genau das Richtige für dich!

By Daniele Zedda • 18 February

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By Daniele Zedda • 18 February

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